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Mina - Kulturmagazin - Theater Else LaskerSchülers „Die Wupper“

Am 28. März hat das Projekt „Die Wupper“ Premiere im Theater am Engelsgarten. Aber es bleibt nicht dort, sondern wird mit vier Szenen an drei Spielorten in Wuppertal fortgesetzt. Abbrederis macht Else Lasker­ Schülers Betrachtung des Klassen­Systems sozusagen am eigenen Leibe erlebbar. Dass es auf einem Friedhof endet, sollten die Zu­ schauer aber nicht als Drohung verstanden wissen. Niemandem wird etwas geschehen, außer dem Fabrikantensohn Heinrich Sonn­ tag. Aber der ist ja schon bei Else Lasker­ Schüler gestorben. Theater im Fluss Susanne Abbrederis ist für Über- raschungen gut. Das war so, als sie das neue, junge Ensemble mit Schuberts „Schöner Müllerin“ ins schöne, neue, kleine Theater am Engelsgarten schickte. Und nun schickt sie das Publikum auf die Reise. Anweisungen per Megaphon Herausfordernd wie das Stück ist die Insze­ nierung der neuen Intendantin. Wann hat es je ein Theaterpublikum auf Wanderschaft gegeben. „Die Ruhrfestspiele haben so et­ was mal gemacht und das Publikum durchs ganze Ruhrgebiet geschickt. Eine geniale Idee“, sagt Abbrederis. Ihre ist aber keinen Deut schlechter. Denn ebenso genial ist es, die Aufführung der Wupper mit Schauplät­ zen an der Wupper zu verbinden. Ein perfekt ausgeklügelter Ablaufplan macht es möglich. Ab der Szene im Theater am Engelsgarten sind die Zuschauer mit zwei Bussen in der Stadt unterwegs. „Wir haben jede Strecke mit der Stoppuhr abgemessen“, sagt die In­ tendantin. Denn während der Bus beispiels­ weise über den Schwarzen Weg rollt, müs­ sen die Schauspieler im Auto zum nächsten Spielort rasen. Der Arbeitsplatz der Arbei­ ter, die Begegnung der Klassen auf dem Jahrmarkt und schließlich der Tod sind die Ankerpunkte des Stückes. Und immer wie­ derheißtes„einsteigen,aussteigen,wandern, zuschauen, einsteigen, aussteigen …“ Für alle Beteiligten ist das eine Herausfor­ derung. Nicht nur für die Schauspieler, die teils mit Megaphonen, teils mit Kopflaut­ sprechern agieren müssen, damit die Zu­ schauer sie verstehen können. Auch für das Publikum wird der Theaterabend alles ande­ realsgewöhnlich.Abgesehendavon,dasssie möglichst gut zu Fuß sein sollten, da nicht alle Spielorte direkt am Parkplatz sind, könn­ te ihnen auch das meteorologische Eigenle­ ben Wuppertals zu schaffen machen. Mit an­ derenWorten:Esregnetschonmal,undEnde März kann es auch noch recht frisch sein. „Darauf habe ich viele angesprochen. Die Leute waren beinahe empört. Sie wüssten doch, wo sie wohnen, und hätten schließ­ lichRegenschirme“,sagtAbbrederislächelnd. Das Problem ist also keines. Bleibt die Tem­ peratur. Aber auch gegen die ist ein Kraut gewachsen, wenn die Quecksilbersäule par­ tout keine angenehme Region auf dem Zah­ lenstrahl erreichen will. In diesem Fall sind 1.500 Decken das Gegenmittel, und Martin Bang vom Stadtmarketing hat sie besorgt. Für die Kultur lässt sich in Wuppertal not­ falls wirklich alles regeln. Expertenwissen inklusive Die 1.500 Decken reichen für 14 Vorstellun­ gen. Die Planung geht davon aus, dass je­ weils etwa 100 Zuschauer in zwei Bussen zu den Schauspielplätzen chauffiert werden. In den Bussen sind jeweils ein Stadthistori­ ker und ein Else­Lasker­Schüler­Spezialist, die auf halber Strecke den Wagen tauschen, um die Zuschauer unterwegs mit Informa­ tionen zur Zeitgeschichte sowie zum Stück und dessen Autorin zu versorgen. Else Lasker­Schüler spielt im Berufsleben der Theaterleiterin Susanne Abbrederis seit je­ her eine Rolle. Die Werke der Elberfelderin stehenimBücherregalderWienerin.Siehabe sich im Zusammenhang mit dem 9. Novem­ ber sehr viel mit Exilautoren beschäftigt. „Dazu gehörte für mich immer auch Else Lasker­Schüler als Lyrikerin und als Drama­ tikerin.“ Dass sie deren wichtigstes Werk nunanOriginalschauplätzenaufführenkann, empfindet die Intendantin als Glücksfall. „Das ist einzigartig und einmalig, weil es das nur hier in Wuppertal geben kann.“ ANZEIGE Friedrich-Ebert-Str. 153 | 42117 Wuppertal | Mo. bis Fr. 8-12 Uhr und 14-18 UhrKostenfreie Erstberatung: 0202 24 46 50 10 Verlassen Sie sich nur auf die Original-easylife-Therapie! Von Anfang an garantiert das gesamte easylife-Team den Teilnehmern eine professionelle und medizinisch fundierte Abnehm-Begleitung. Egal, ob Sie nur Ihre kleinen Problem- zonen beseitigen wollen oder unter starkem Übergewicht leiden: Sprechen Sie mit uns. Danach wird für Sie vieles leichter. www.easylife-wuppertal.de NichtbeikrankhafterFettsucht. Jetzt abnehmen ORIGINAL FOTOS nachher vorher nachher vorher easylife-Teilnehmer: Sergey Schurakovskyy 42115 Wuppertal 17Kilo in nur 15 Wochen abgenommen 19Kilo in nur 10 Wochen abgenommen B EG LEIT ET ÄR ZTLICH easylife-Teilnehmerin: Goranka Bertram 42653 Solingen Werden auch Sie erfolgreich schlank! Theater Else Lasker­Schülers „Die Wupper“ | von Lothar Leuschen Friedrich-Ebert-Str. 153 | 42117 Wuppertal | Mo. bis Fr. 8-12 Uhr und 14-18 UhrKostenfreie Erstberatung: 020224465010

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